Prof. Dr. Wilfried Hoppe, Universität Kiel
Das ostafrikanische Tansania hat die zweieinhalbfache Fläche Deutschlands und ist mit ca. 62 Millionen Einwohnern eines der bevölkerungsreichsten Länder Afrikas. Im Fokus des Vortrags stehen tansanische Alltagswelten, Bildungsherausforderungen, Partnerschaften und der Tourismus.
Foto: Dar es Salaam (Muhammad Mahdi Karim, 2008, Wikimedia Commons, GNU Free Documentation License)
Dr. Martin Salamon, stellv. Direktor des Geologischen Dienstes NRW., Krefeld
Moorböden haben viele Talente: Sie sind Feuchtbiotope, Wasserspeicher, Kohlenstoffsenke. Erstaunlich: Moore speichern ein Drittel des terrestrischen Kohlenstoffs. Jedoch sind alleine in Deutschland 95 der ursprünglichen Moorflächen entwässert, abgetorft oder überbaut. Dadurch verlieren Moore ihre vielfältigen Funktionen. Aber nur wer Moore kennt, kann sie auch schützen.
Foto: Emsdettener Venn (Freibildzone 2024, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 4.0)
Prof. Dr. Jong Won Lee, Ewha Womans University, Seoul/ Südkorea
Kooperationsveranstaltung EGGG/ UDE
Der Vortrag „Exploring South Korea: Landscapes, Everyday Geography, and the Way We Teach It“ lädt zu einer geografischen Entdeckungsreise durch Südkorea ein. Referent ist Jongwon Lee, Professor für Geographiedidaktik an der renommierten Ewha Womans University in Seoul, der im Juni als Gast an der Universität Duisburg-Essen weilt. Als langjähriger Vorsitzender der Commission on Geographical Education der International Geographical Union ist Jongwon Lee exzellent in der internationalen Community der Geographiedidaktik vernetzt.
Auf Grundlage umfangreicher Lehr- und Exkursionserfahrung gibt Jongwon Lee mit dem Beitrag einen anschaulichen Überblick über die landschaftlichen und gesellschaftlichen Besonderheiten Südkoreas. Darüber hinaus zeigt er, wie geografische Bildung in diesem Kontext gestaltet wird – von Schulunterricht bis zur Ausbildung von Geographielehrkräften. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt und wird synchron ins Deutsche übersetzt.
Der Vortrag findet im Lehr-Lern-Labor (SL 208) des Instituts für Sachunterricht/Geographie am Campus Schützenbahn der Universität Duisburg-Essen statt. Sie erreichen diesen Raum, der sich im zweiten Stock des Gebäudes SL befindet, über den beschrankten Parkplatz an der Waldthausenstraße. Ein Schwerbehindertenparkplatz (auf dem Gelände, bitte vorab Bescheid geben) und ein Aufzug sind vorhanden. Die Räumlichkeit ist weitgehend barrierefrei zugänglich.
Foto: Inga Gryl
Prof. Dr. Gerhard Henkel, Universität Duisburg-Essen
Je nach Definition und Abgrenzung gibt es etwa 35.000 Dörfer in Deutschland. Bei der Betrachtung des Landlebens zwischen gestern und heute steht der Wandel des Dorfes im Mittelpunkt. Die Orte mit ihren unbestrittenen kulturellen, sozialen, baulichen und ökologischen Werten unterscheiden sich aber erheblich nach Größe, topographischer Lage, historischer Entwicklung, Wirtschaftsschwerpunkten, Urbanisierungsgrad, Traditionen oder aktuellen Dynamiken und Sorgen. Selbst bei der Entwicklung von ländlichen Räumen und Dörfern in außereuropäischen Kulturen findet die Dorfentwicklung in Deutschland Interesse.
Foto: Kommern (Thomas Hummel, 2021, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)
Prof. Dr. Hans-Werner Wehling, Universität Duisburg-Essen
Foto: Halde Haniel Amphitheater (Tuxyso, 2014, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)
Liebe Mitglieder,
wir möchten Sie zu einer virtuellen Exkursion mit Prof. Dr. Ulrich Schreiber in die Vulkaneifel einladen.
Teil 1: Origin of Life: https://www.youtube.com/watch?v=lrktPdJ8VZA
Teil 2: Origin of Life https://www.youtube.com/watch?v=0OTZcG5JXF4
Bitte beachten Sie auch die folgende Vorankündigung (Erscheinungsdatum 30.5.2026):
Das Geheimnis um die erste Zelle: eine neue Theorie zur Entstehung des Lebens
Taschenbuch von Ulrich Schreiber/ Christian Mayer
Eine der größten Fragen der Wissenschaft steht vielleicht in naher Zukunft vor der Aufklärung. Wie und in welchem Umfeld ist das Leben auf der Erde entstanden?
Plausible Szenarien für die ersten Schritte auf dem Weg zum Leben können nur dann ausreichend beschrieben werden, wenn der Umgebungsraum bekannt ist, in dem die Entwicklungen stattgefunden haben. Aus geologischer Sicht boten beste Voraussetzungen für die Entstehung der ersten Zellen tief reichende, wassergefüllte Spalten der frühen kontinentalen Erdkruste, die auch heute noch alle Anforderungen für eine komplexe organische Chemie erfüllen.
Der Erstautor nimmt seine Leser mit auf seine ganz persönliche Reise hin zur Antwort auf die vielleicht größte Frage der Biologie. So erklärt er nicht nur wie die einzelnen Puzzleteile der Entwicklung des Lebers zusammenpassen, sondern berichtet über seine persönlichen Erfahrungen in diesem schwierigen Forschungsfeld. Während die ersten sieben Kapitel in der 2. Auflage nur überarbeitet wurden, ist das achte Kapitel vollständig neu konzipiert. Hierin wird in einer logischen Verknüpfung der bislang bekannten Fakten unter Berücksichtigung heutiger biochemischer Zusammenhänge ein Weg aufgezeigt, der zur Speicherung genetischer Informationen in einer ersten Zeile geführt haben kann.
Mit Kap. neun und zehn sind zwei zusätzliche Beiträge von Christian Mayer ergänzt. Hierin eröffnet er eine grundlegende Diskussion über de Definition "Was ist Leben", indem er die Beziehung von Ordnung und Komplexität in den Mittelpunkt stellt. Darüber hinaus beschreibt er die Bedeutung periodisch auftretender Einflüsse auf die gesamte Entwicklung des Lebens.













